Die Europäischen Literaturtage finden online statt

Europäische Literaturtage

Die Europäischen Literaturtage werden aufgrund der aktuellen COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnung in vollem Umfang und inhaltlich wie geplant online als Livestream stattfinden. Das betrifft auch die Verleihung des Ehrenpreises des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln an A. L. Kennedy am 22. November.

Die Europäischen Literaturtagen zum Thema Mehr Wildnis! werden am 19. November mit dem Vortrag von Robert Menasses diesjährigem Gast Adriane von Schirach online starten.

So gut wie alle Mitwirkenden haben zugesagt, mittels Live-Schaltung dabei zu sein. Einzige Ausnahme ist die kanadische Autorin Nadia Bozak, für die mit Gergely Péterfy und seinem inzwischen auch auf Deutsch erschienen Roman „Der ausgestopfte Barbar“ (Nischen Verlag) ein spannender Ersatz gefunden wurde.

Alle Infos zum Videokanal, der Anmeldung und den Live-Chats wie auch zu geringfügig adaptierten Programmformaten erhalten Sie tagesaktuell auf der Website.

Hier finden Sie die Details zur Anmeldung für den Live-Stream.

Sollten Sie bereits Karten gekauft haben, wird sich das Kassateam der Europäischen Literaturtage in den nächsten Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen. Alternativ finden Sie hier online das Rückerstattungsformular.

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„Mehr Wildnis!“ So lautet das diesjährige Thema der Europäischen Literaturtage 2020, die vom 19. bis 22. November 2020 als Live-Stream aus dem Klangraum Krems Minoritenkirche stattfinden.

Welche Formen der Wildnis gibt es? Was suchen wir in ihr? Nimmt die Sehnsucht nach Archaik, Ursprünglichkeit und dem Nichtreglementierten zu? Und wovor haben wir Angst? Darüber und über viele weitere Themen sprechen internationale AutorInnen wie Petina Gappah, Matthias Politycki, Ariadne von Schirach, Robert Menasse, Polly Clark, Sjón, Miek Zwamborn und Olga Grjasnowa. Zu weiteren Mitwirkenden zählen Ernst Molden und Ursula Strauss, Mario Rom’s Interzone und Johannes Silberschneider. Als Abschluss wird der Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln verliehen, der in diesem Jahr an A. L. Kennedy geht.

Begriff Natur und Wildnis in einem neuen Licht

Während sich die Menschen früher durch die Errichtung von Städten vor der Wildnis schützten, ist es heute die Wildnis, die vor den Menschen geschützt werden muss. Zugleich sind Metropolen mittlerweile so groß, dass in ihnen selbst wieder Wildnis herrscht. Als Nature Writing widmeten sich zahlreiche Bücher der Natur und ihren verschiedenen Ausformungen. Und nicht zuletzt der verordnete Rückzug aufgrund der Corona-Pandemie lässt den Begriff Natur und Wildnis in einem neuen Licht erscheinen. Die diesjährigen Literaturtage gehen diesen Entwicklungen nach und lassen SchriftstellerInnen aus unterschiedlichen Kulturkreisen über die verschiedensten Aspekte diskutieren.

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(Pressemitteilung des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels)

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