Buch-Tipp: „Fischsitter“ von Paul Ferstl

Paul Ferstl. (Bild: Peter Draxl)

Auf den Bestseller-Listen ganz vorn sucht man Paul Ferstl noch vergebens. Dabei hätte es der in Wien lebende Autor, Literaturwissenschaftler und Verleger verdient. Mindestens mit seinem im Herbst erschienenen Roman „Fischsitter“. Wir brechen hiermit eine Lanze.

Im Jahr 2014 veröffentlichte Ferstl seinen Debütroman „Der Knoten“. In den folgenden beiden Jahren kamen die Erzählung „Die gute Küche der Spartaner“ und der Sammelband „Fantasy Studies“ auf den Markt. Im Herbst 2018 folgte schließlich „Fischsitter“.

„Fischsitter“: Fürsorge und Verschlingen

Der Roman über den Fischkenner Alexander Keller, der Fische im Aquarium und auf dem Teller liebt, ist in den heimischen Feuilletons vielgepriesen worden. Vollkommen zu Recht. Schließlich ist es köstlich und verstörend zugleich, wie der zunächst gleichmütige Protagonist zum besten Freund des 90-jährigen Großvaters seiner Freundin Mary avanciert.

Der berühmte japanische Künstler bringt nicht nur Keller an dessen Grenzen. Auch die Strukturen der auf den Alten fokussierten Familie werden durcheinandergewirbelt. Ferstl zeigt hier ein besonderes Gespür und Beobachtungssinn. Also: Lesen!

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