Verkäufe „echter“ Bücher: Es geht bergauf

Bücher. (Foto: Fotolia.com/Alextype)

Endlich einmal wieder gute Nachrichten aus dem Bereich Buch-Verkäufe. Im vergangenen Jahr ging es in Großbritannien und den USA kräftig bergauf. Ob Deutschland bald folgt?

Buch-Shop Wien

Dem sogenannten Nielsen Bookscan zufolge sind in Großbritannien mehr Bücher verkauft worden als im Vorjahr – der Umsatz soll um 22 Millionen Pfund gestiegen sein. Insgesamt könnte auch die Marke von 1,59 Milliarden Pfund geknackt worden sein, die 2016 gesetzt wurde. Damals konnten die britischen Buchhändler vom Hype um Harry Potter profitieren, wie der Guardian berichtet.

Michelle Obamas „Becoming“ war Bestseller im Weihnachtsgeschäft 2018

Im Weihnachtsgeschäft verkauften sich Michelle Obamas Memoiren „Becoming“ (unten könnt ihr ins Buch lesen und es bei uns bestellen) am besten – rund eine halbe Million Mal in Großbritannien schon drei Wochen nach Verkaufsstart. In den USA konnte Obama sich sogar über mehr als drei Millionen verkaufte Bücher freuen.

Apropos USA: Dort war im vergangenen Jahr noch eine spannende Entwicklung zu verfolgen, die möglicherweise auch auf Deutschland ausstrahlen könnte. Die Zahl unabhängiger Buchhandlungen ist in den Jahren 2009 bis 2015 um gut ein Drittel angestiegen. Und: Seit 2013 steigen in den USA die Umsätze mit physischen Büchern an – jedes Jahr, wohlgemerkt.

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Auf die Höhen des Vor-Internet-Zeitalters werden die Buchumsätze wohl nicht mehr zurückkehren. Aber es scheint, als ob wieder mehr Bücher gelesen werden und die Leute wieder öfter bei der Buchhandlung um die Ecke einkaufen und nicht bei den Giganten.

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